FDP Berlin - Die Liberalen in der Bundeshauptstadt - Arbeitsmarkt

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Arbeitsmarkt

Über 230.000 Menschen sind in Berlin arbeitslos. Für das Jahr 2008 bedeutete das eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 13,9%, die dritthöchste im Bundesvergleich. Der Abbau dieser Arbeitslosigkeit gehört damit zu den dringendsten politischen Aufgaben in Berlin. Teure rot-rote arbeitsmarktpolitische Maßnahmen haben bisher nicht dazu beitragen können.

So gefährdet der öffentlich geförderte Beschäftigungssektor (ÖBS) in Berlin, der gerade mal 8500 Stellen umfassen soll, sogar noch Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Darüber hinaus sind diese staatlich subventionierten Stellen nicht wertschöpfend und haben keinerlei Aussicht auf eine Überführung in eine reguläre Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Der Abbau der Arbeitslosigkeit kann nur durch niedrige Steuern und Abgaben, einem flexiblen Arbeitsmarkt und weniger Bürokratie gelingen. Ein Arbeitsloser hat nichts von einem weitgehenden Kündigungsschutz, wenn dieser seine Reintegration in den Arbeitsmarkt verhindert. Die Arbeitsvermittlung muss in den Berliner Arbeitsämtern und Jobcentern einen höheren Stellenwert erhalten. Für die vielen schlecht qualifizierten Menschen dieser Stadt brauchen wir einen Niedriglohnsektor. Auch Mini-Jobs sind dazu geeignet, Menschen wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Einen staatlichen Mindestlohn lehnen wir ab, da er die Annahme einer Beschäftigung im Niedriglohnsektor verhindert und Schwarzarbeit fördert. Die FDP setzt dagegen auf das liberale Bürgergeld, mit dem die Aufnahme einer Arbeit grundsätzlich attraktiver ist, als die alleinige Inanspruchnahme von Sozialleistungen. Der Schlüssel für einen funktionierenden Arbeitsmarkt ist eine liberale Bildungs- und Wirtschaftspolitik.

Liberale Argumente

Bürgerschule

Im Mittelpunkt einer modernen und ideologiefreien Schulpolitik steht die Wahlfreiheit der Eltern. Die Bürger erhalten die Freiheit zur Wahl aus dem gesamten Spektrum von Schulangeboten und Trägern. Die Bürgerschule bietet alle Chancen dafür.

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Startklasse

Gleiche Bildungschancen bedeuten, dass alle Schülerinnen und Schüler bei der Einschulung möglichst auf dem gleichen, guten Sprach-, Entwicklungs- und Kenntnisstand sind. Jedes vierte Kind in Berlin verfügt aber derzeit bei der Einschulung nur über mangelnde Deutschkenntnisse und ist somit bereits beim Start in die Schullaufbahn erheblich benachteiligt.

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Schulsanierung

Kernaufgabe des Staates ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen für ein leistungsstarkes Schulwesen bereitzustellen. Hierzu gehört insbesondere die Instandsetzung und Sanierung von Schulgebäuden. Nur wer sich in der Schule wohlfühlt, kann auch bestmögliche Leistungen bringen. Dies gilt für alle Beteiligten.

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Bürgerrechte

In Folge der Anschläge vom 11.September 2001 ist es in zahlreichen Ländern zu einem Wettlauf der Sicherheitsgesetzte gekommen. Die FDP-Fraktion lehnt diesen blinden Sicherheitswahn ab.

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Bürgergeld

Jeder fünfte Berliner ist auf Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II angewiesen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Das ist ein Ausmaß, das unser Sozialsystem an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit bringt. Das liberale Bürgergeld ist der Ansatz der FDP für ein einfaches, transparentes und vor allem gerechtes Sozialsystem.

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Arbeitsmarkt

Über 230.000 Menschen sind in Berlin arbeitslos. Für das Jahr 2008 bedeutete das eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 13,9%, die dritthöchste im Bundesvergleich. Der Abbau dieser Arbeitslosigkeit gehört damit zu den dringendsten politischen Aufgaben in Berlin. Teure rot-rote arbeitsmarktpolitische Maßnahmen haben bisher nicht dazu beitragen können.

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Haushaltskonsolidierung

Jeder weitere Euro Staatsverschuldung engt den politischen Handlungsspielraum in der Zukunft ein. Jeder Euro Staatsverschuldung sorgt für schlechtere Rahmenbedingungen unserer Kinder und Kindeskinder. Berlin ist aktuell mit über 59 Milliarden € (59.000.000.000) verschuldet und muss bereits jetzt 12 % seines jährlichen Haushalts - sprich 2,5 Milliarden € - für Zinsausgaben aufwenden. Allein bis 2012 soll die Verschuldung Berlins laut Senatsplanung auf mindestens 63 Milliarden € ansteigen.

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Verkehr

Mobilität für alle Bürger ist Voraussetzung für die Entwicklung der Stadt. Die FDP-Fraktion hat stets eine bürgernahe und zukunftsfähige Verkehrspolitik vertreten. Eine bürgernahe Verkehrspolitik respektiert die Wahlfreiheit der Bürgerinnen und Bürger bei der Nutzung der verschiedenen Verkehrsmittel.

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ÖPNV

Die FDP-Fraktion bekennt sich zu einem attraktiven und innovativen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für den Bürger in Berlin. Der Personennahverkehr muss kundenorientiert, kosteneffizient und bezahlbar sein, und damit einen wichtigen Beitrag für eine umweltfreundliche Mobilität leisten.

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Straßenausbaubeitragsgesetz

Die FDP-Fraktion lehnt das 2006 von der rot-roten Koalition beschlossene Straßenausbaubeitragsgesetz grundsätzlich ab, da es eine überflüssige und unsoziale Abgabenlast für die Berliner Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümer bewirkt.

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Mitschnitt: Atalanta-Mandat, Aufschwung in Deutschland, Plenum Kompakt

Mitschnitt der Sitzungswoche vom 07.11. Mai 2012.

PK mit Rösler, Lindner und Kubicki

FDP-Chef Philipp Rösler und die FDP-Wahlsieger in NRW und Schleswig-Holstein, Christian Lindner und Wolfgang Kubicki, haben in Berlin die zurückliegenden Landtagswahlen kommentiert.

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